DSLS DSLicTarget: Befehlsoptionen und Anwendung
Aktualisiert: 6. Sept.

Der DS License Server ist eine zentrale Lizenzierungslösung von Dassault Systèmes zur Verwaltung von Produktlizenzen, beispielsweise für SIMULIA Abaqus, CATIA, DELMIA und ENOVIA. Für die Lizenzierung wird mithilfe des Tools DSLicTarget eine Computer-ID auf dem Zielsystem generiert. Dieser Leitfaden erläutert die effektive Verwendung von DSLicTarget sowie die verfügbaren Befehlsoptionen und typische Anwendungsfälle.
Command Options and Descriptions
1. Computer-ID anzeigen (-T)
Die Computer-ID wird auf Grundlage der Hardwarekonfiguration des Systems generiert und für die Lizenzaktivierung verwendet.
Format für physische Rechner: 3 Zeichen + 1 Bindestrich + 16 Zeichen (z. B. ABC-1234567890ABCDEF)
Format für virtuelle Maschinen: 3 Zeichen + 1 Bindestrich + 42 Zeichen (z. B. ABC-1234567890ABCDEF1234567890ABCDEF1234567890)
Beispielbefehl: DSLicTarget.exe -t
DSLicTarget (version 1.16)
Computer Id: TIY-001AF10B481636DA575F86C8E3E9FAED07F4B5C018
(based on: TPMVersion: 2.0 – Level:0 – Revision:1.15 – VendorID: 'MSFT' – Firmware: 538247443.1394722)Hinweis: Dieser Befehl muss mit Administratorrechten in einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten ausgeführt werden.
2. Verfügbare Netzwerkadapter auflisten (-L)
Zeigt alle aktiven Netzwerkadapter des Systems an. Dies ist hilfreich, wenn die Computer-ID mithilfe eines bestimmten Adapters generiert werden soll (siehe Option 4).
Zweck:
Identifizierung von Netzwerkschnittstellen auf Systemen mit mehreren Adaptern
Sicherstellung einer konsistenten ID-Generierung nach Neustarts oder bei Bereitstellungen
3. Referenzdaten löschen (-C)
Löscht gespeicherte Referenzdaten, die mit der Computer-ID verknüpft sind. Dazu gehören Einträge in der Windows-Registrierung oder Linux-Systemdateien.
Anwendungsfälle:
Beim Austausch von Hardware
Bei der Wiederverwendung eines Systems für eine neue Lizenzanforderung
Hinweis: Administratorrechte sind erforderlich.
4. Computer-ID mit einem bestimmten Gerät generieren (-S {DEVICE_GUID})
Ermöglicht die Generierung der Computer-ID mithilfe eines bestimmten Netzwerkadapters auf Grundlage seiner GUID, die über die Option -L ermittelt werden kann.
Beispiel: DSLicTarget.exe -s {558CBA02-9E12-33F7-49A9-1154BED416A6}
Diese Option ist besonders hilfreich auf Systemen mit mehreren Netzwerkadaptern, bei denen es andernfalls zu einer inkonsistenten Generierung der Computer-ID kommen kann.
Hinweis: Administratorrechte sind erforderlich.
5. Hilfe anzeigen (-H)
Zeigt alle verfügbaren Befehlszeilenoptionen und grundlegende Hinweise zur Verwendung an.
Wichtige Aspekte bei der Lizenzbereitstellung
Administratorrechte erforderlich: Die meisten DSLicTarget-Befehle müssen mit erhöhten Berechtigungen ausgeführt werden. Andernfalls kann eine unvollständige oder ungültige Computer-ID ausgegeben werden.
Hardwaregebundene Lizenzierung: Die Computer-ID ist an systemspezifische Hardware gebunden, beispielsweise TPM, MAC-Adresse oder Firmware, und kann nicht übertragen werden. Das Ändern von Netzwerkadaptern oder das Verschieben der Lizenzdatei auf einen anderen Rechner führt dazu, dass die Lizenz ungültig wird.
Konsistenz ist entscheidend: Bei virtuellen Maschinen oder Laptops mit Dockingstationen sollte für die Generierung der ID stets derselbe Adapter verwendet werden.
Einheitlicher Prozess auf verschiedenen Plattformen: Unabhängig davon, ob Sie SIMULIA Abaqus auf einer Workstation konfigurieren oder CATIA-Lizenzen unternehmensweit bereitstellen, ist das Verfahren zur Generierung der Computer-ID identisch.
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